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13.02.2026 – Dialogveranstaltung in Berlin: Qualität verbessern – Förderauftrag schärfen: das SGB VIII zukunftsfähig gestalten

Qualität verbessern – Förderauftrag schärfen:
Das SGB VIII für Kindertageseinrichtungen zukunftsfähig gestalten. Auswirkungen auf Bundes- und Landesebene

FREITAG, 13. Februar 2026, von 09:00-12:00 Uhr, in der Aula des PFH

Veranstaltung in Kooperation mit dem Pestalozzi-Fröbel-Haus

Die frühkindliche Bildung ermöglicht in der Trias Erziehung, Bildung und Betreuung das Fundament für Teilhabe, individuelle kindliche Entwicklung und soziale Integration von Anfang an – und ist damit eine bedeutende gesellschaftliche Zukunftsaufgabe.

Jedoch: Um ihr volles Potenzial entfalten zu können, braucht sie auf Bundesebene einen klaren gesetzlichen Rahmen, der den Förderauftrag der Kindertagesbetreuung zielgerichtet und entsprechend den in Wissenschaft und Praxis erkannten Erfordernissen der Frühpädagogik formuliert. Genau hier setzt der Vorschlag zur Neuformulierung des § 22 Abs. 3 SGB VIII an, den der Pestalozzi-Fröbel-Verband (pfv) gemeinsam mit Expert:innen aktuell vorlegt.

Die Formulierung und ihre zugrundliegenden Überlegungen wurden publiziert in Rethinking frühkindliche Erziehung, Bildung und Betreuung. Fachwissenschaftliche und rechtliche Vermessungen zum Bildungsanspruch in der Kindertagesbetreuung. Eine Expertise im Auftrag des Pestalozzi-Fröbel Verband e.V. (Hrsg.)“ und kann im online-Shop des pfv sowie im Buchhandel bestellbar.
Formulierung und Begründung sind ebenfalls in Kurzform auf unserer Website zu finden und können kostenlos eingesehen werden.

In der Veranstaltung wird der Gesetzentwurf vorgestellt und die Frage diskutiert, welche Anforderungen sich daraus für die Umsetzung auf Landesebene am Beispiel Berlins ergeben würden. Das Berliner Bildungsprogramm gibt seit 2004 (aktualisiert 2014) den Rahmen für die Qualitätsentwicklung für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Berlin und beinhalt bereits vielfältige Ansätze eines kindzentrierten, ganzheitlichen und selbstbestimmten Entwicklungs- und Bildungsansatzes mit alltagsintegrierter Förderung. Inwieweit könnte der Gesetzesvorschlag des pfv in eine Weiterentwicklung des Berliner Bildungsprogramms einzahlen und welche Auswirkungen hätte er auf das frühpädagogische Selbstverständnis?

Impulsvorträge:

  1. „Wie klar ist der Auftrag für die Kita? Vorstellung und Genese des Formulierungsvorschlags zum
    § 22 Abs. 3 SGB VIII Prof. Dr. Anke König, Vorstandvorsitzende des pfv
  2. Mögliche Auswirkungen einer gesetzlichen Neuausrichtung für die Qualitätsentwicklung im Land Berlin“ Grit Herrnberger, Vorstand QBE e.V.; Qualitätsmanagement im FiPP e.V., Berliner KitaBündnis

Die Impulse und Aspekte des Themas werden gemeinsam, in Kleingruppen sowie in einer Podiumsdiskussion erörtert. Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, in den Austausch zu gehen und eigene Erfahrungen und Anregungen einzubringen.

Termin: FREITAG, 13. Februar 2026, von 09:00-12:00 Uhr
Adresse: Aula des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, Karl-Schrader-Straße 7-8, 10781 Berlin (Haus 1, 1. OG)

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl begrenzt.
Wir freuen uns über Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 09.02.2026
 

Hier geht es zur Anmeldung

Das Anmeldeverfahren läuft über den Anbieter eveeno.
Hier finden Sie die Einladung als PDF zum Download

Foto: AdobeStock_65903011_ by-studio

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14.11.2025 – pfv-Dialogveranstaltung und IBEB-Diskursforum: „Kita-Teams im Wandel: wie sichern wir die pädagogische Qualität mit und trotz Arbeitsteilung?“

Gemeinsam mit dem Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der
Kindheit / Rheinland-Pfalz der Hochschule Koblenz (IBEB) laden wir zu einem Thema ein, das auch in der Jugend- und Familienministerkonferenz und der Kultusministerkonferenz derzeit diskutiert wird.

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07.02.2025 – Dialogveranstaltung „Kündigung ist keine Option! Bildung für alle Kinder in Kitas“

Die Veranstaltung mit über 50 Teilnehmenden gab Einblick in das Berliner Projekt „Fallwerkstätten zur Unterstützung von Kitas, Familien und Eltern“. Die lebhafte und sehr offen geführte Diskussion zeigte klar, wie wichtig der Austausch und die Suche nach Lösungen zum Thema der Unterstützung von Kita-Teams ist.

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28. Juni 2024 – Dialogveranstaltung in Bad Blankenburg

Wir waren mit rund 40 Teilnehmer:innen in Bad Blankenburg, wo Friedrich Fröbel vor genau 184 Jahren den ersten Kindergarten gründete. Von 9 bis 12 Uhr beleuchteten wir gemeinsam mit Expert:innen und Praktiker:innen aus den Bereichen der Fröbelpädagogik und der Bildung für nachhaltige Entwicklung das Thema genauer und haben es mit den gegenwärtigen Fragen verknüpfen.

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26.04.2024 Dialogveranstaltung in Erfurt

„Inklusive Kindertagesbetreuung: Veränderungen und Herausforderung für die pädagogische Arbeit meistern!“

Hybride pfv-Dialogveranstaltung
in Kooperation mit dem Thüringer Institut für Kindheitspädagogik (ThInKPäd)

Zum Nachlesen finden Sie hier die Vorträge von Prof.in Dr. Michaela Rißmann, Lydia Baumgarten und Susanne Zeltwanger (jeweils als PDF).

Einladungstext:

Mit den Änderungen im SGB VIII besteht seit Juni 2021 die Anforderung an die Kindertagesbetreuung, inklusiv zu arbeiten. Dabei wird als Grundlage der weite Inklusionsbegriff verstanden, der alle Kinder- und Jugendlichen unterschiedlicher Heterogenitätsdimensionen einschließt. Der Rahmen der pädagogischen Tätigkeit hat sich damit für alle Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung erweitert und bedeutet neue inhaltliche Herausforderungen für jede einzelne Fachkraft wie für das gesamte Team.

Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes (pfv) und des ThInKPäd der FH Erfurt stellen Praxiseinrichtungen aktuelle Erfahrungen ihrer Arbeit im Projekt „Vielfalt vor Ort begegnen – Professioneller Umgang mit Heterogenität in Kindertageseinrichtungen“ vor. Die Erkenntnisse der begleitenden wissenschaftlichen Forschung geben weitere Impulse für eine Auseinandersetzung mit Fragen und Folgen für die pädagogische Arbeit in Teams der Kindertagesbetreuung.

In der Dialogveranstaltung werden vor allem die pädagogische Arbeitsweise und sich ergebende Veränderungen eines inklusiven pädagogischen Konzept-Ansatzes erörtert. Durch Impulsbeiträge aus Sicht der Praxis und der Wissenschaft werden in einem dialogischen Format Fragen, Vorurteile, Hindernisse und vor allem Praxiserfahrungen aufgegriffen, um Gelingensbedingungen für die pädagogische Arbeit in allen Kindertageseinrichtungen herauszustellen. Diese sollen mit den Teilnehmenden ausgetauscht, erörtert und geteilt werden.

Impulsvorträge:

  • Einführung in die Thematik und das Projekt: Prof. Dr. Michaela Rißmann
  • „Inklusion im pädagogischen Alltag – Anspruch und Wirklichkeit“: Fleur Peukert-Riedel (ThEKiZ
    Regenbogen Jena) und Lydia Baumgarten (Kindergarten Kinderland Weimar).
  • „Inklusions- und Vielfaltsprozesse steuern“: Susanne Zeltwanger (Wissenschaftliche Begleitung des Thüringer Modellprojekts „Vielfalt vor Ort begegnen“).