Bundesfachtagung Potsdam 2022

BFT Potsdam 2022

Unsere Bundesfachtagung zum Thema „Vielfalt im Team: Potenziale und Hindernisse für die pädagogische Praxis“ hat in Kooperation mit der Hoffbauer-Stiftung auf der Insel Hermannswerder vom 23.-24.09.22 in Potsdam stattgefunden. Rund 130 Teilnehmende waren dabei!

Zum Nachlesen/Anschauen:

Freitag:
1. Keynote: „Multiprofessionelle Teams als Antwort auf den sozialen Wandel?  Das Handlungsfeld der Kindertageseinrichtungen: Ein Blick zurück und nach vorn“
Präsentation am 23.9.22  – Prof. Dr. Anke König, Universität Vechta

2. Keynote: „Multiprofessionalität – ein Blick aus der Praxis“Katrin Rosenfeld-Heiners, Team MenschensKinder Teltow und Vivian Wüstemann, Team DRK KV Fläming-Spreewald e.V.
Video von Keynote 2 am 22.09.2022

Samstag:
3. Keynote: „Im Mittelpunkt steht immer das einzelne Kind – Chancen und Möglichkeiten ‚gelebter‘ Vielfalt für die Professionalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe“
Präsentation am 24.09.22  – Prof. Dr. Kerstin Eschwege, FHCHP
Video von Keynote 3 am 23.09.2022
Workshop 1: „Indigene Vielfalt – Außensichten auf Vielfalt in indigenen Bildungskontexten“Prof. Dr. Karsten Kiewitt, Vizepräsident der FHCHP

Workshop 2: „Vielfalt der Kinder – Vielfalt der Sprachen im Team“Prof. Dr. Sandra Niebuhr-Siebert und Team, Präsidentin der FHCHP

Workshop 3: „Vielfalt im multiprofessionellen Team wertschätzen“Katrin Breitag und Team, Kitaleiterin Kita Waldsternchen Seddiner See

Workshop 4: „Pluralität der Ausbildungen und Qualifizierungen“ – Steffen Waberski-Rieger und Team, Fachbereichsleiter der Beruflichen Schulen Hermannswerder (BSH)

Workshop 5: „Leitungskompetenz – Karrierewege für Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung. Im Erzieher/innenberuf angekommen. Und dann?“Bettina Stobbe, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Land Brandenburg,
Claudia Schiefelbein, AWO Landesverband Brandenburg e.V.

Bundesfachkongress 2021

Digitaler Bundesfachkongress vom 24.-25.09.2021 hat mit sehr hoher Beteiligung stattgefunden

Der Bundesfachkongress „Kita im System der Kinder- und Jugendhilfe – eine kritische Standortbestimmung“, den wir in Kooperation mit dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., dem Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz  und dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz durchgeführt haben, hat mit sehr hoher Beteiligung mit Teilnehmer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet sehr erfolgreich stattgefunden. Vertreter*innen aus allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe haben sich in anregenden Vorträgen informiert und in Workshops und Zukunftswerkstätten sehr angeregt diskutiert. Eine Dokumentation der Tagung ist in Arbeit.
Hier können Sie die Handouts zu den einzelnen Workshops und Zukunftswerkstätten lesen:
Handouts und weitere Beiträge zur Vorbereitung auf den BFK
Flyer Tagungsprogramm


Materialien BFK 2021


Texte zur Vorbereitung auf den Bundesfachkongress 2021 in Mainz:
„Kita im System der Kinder- und Jugendhilfe – eine kritische Standortbestimmung“

Handouts der Referent*innen zu den einzelnen Workshops / Zukunftswerkstätten des Kongresses:

FreitagWORKSHOPS
WS 1: Historische Perspektiven – Prof. Dr. Diana Franke-Meyer / Dieter Skala

WS 2: Rechtliche / Strukturelle Perspektiven – Prof. em. Dr. Johannes Münder / Jörg Freese

WS 3: Gesellschaftliche Perspektiven – Prof. Dr. Claudia Nürnberg / Stefan Spieker

WS 4: Fachliche Perspektiven – Prof. Dr. Anke König / Dr. Elke Alsago

Samstag – Vortrag: Zukunftsszenarien und Lebenswirklichkeiten von morgen – Prof. Dr. Peter Spiegel / WeQ Institute gGmbH

SamstagZUKUNFTSWERKSTÄTTEN
ZWS 1: Die Perspektive und Verantwortung der Eltern – Andreas Winheller

ZWS 2: Die Perspektive und Verantwortung der Praxis – Alexandra Ulrich-Uebel

ZWS 3: Die Perpektive und Verantwortung der Träger – Niels Espenhorst

In loser Reihenfolge werden unter dieser Rubrik Texte in Vorbereitung auf den nächsten Bundesfachkongress veröffentlicht. Hier zwei Beiträge zum Verhältnis von Kita und Grundschule:

Lea Westholt: Verhältnis Kindergarten – Grundschule: Eine bildungspolitische Schwachstelle
Lesen Sie hier…

Maurits Heidutzek: Der Kindergarten als Teilbereich des deutschen Bildungssystems: Empfehlungen des Deutschen Bildungsrates
Lesen Sie hier…

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Studienreisen bis 2019

Studienreise 2019 – Finnland und Estland

Vom 7.-12. April 2019 hat eine pfv-Studienreise in Kooperation mit der htw saar nach Finnland und Estland stattgefunden. Sehen Sie hier einen Kurzfilm zur Reise:

Kurzfilm zur Studienreise Finnland / Estland 2019

Präsentation: Kindergärten in Finnland und Estland


Studienreise 2014 – Neuseeland

Bildungs- und Lerngeschichten – Learning Stories in Neuseeland

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weitere Informationen können Sie auch hier über den privat eingerichteten Blog einiger Teilnehmerinnen erhalten.


Studienreise 2013 – Jena

Mit dem pfv-Bildungsbus unterwegs

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Studienreise 2013 – Istanbul

Zwei Kontinente – Bildung und Kultur in Istanbul

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Studienreise 2012 – Schweiz

Krippe, Kindergarten, Grundschule – frühkindliche Bildung in der Schweiz

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Studienreise 2012 – Polen

Frühkindliche Bildung und Erziehung in Polen

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Studienreise 2011 – Südtirol

Mehrsprachigkeit und akademische Erzieherinnenausbildung

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Studienreise 2011 – Rheinland-Pfalz

Mit dem pfv-Bildungsbus unterwegs

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Studienreise 2010 – Hamburg

Mit dem pfv-Bildungsbus unterwegs

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BFT Dresden 2019

Bundesfachtagung 2019

Unsere diesjährige Bundesfachtagung hat am 27. und 28.09.2019 in Zusammenarbeit mit und in den Räumen der Ev. Hochschule Dresden (ehs) zum Thema „Kinder im Blick – Neue Wege gehen. Die Stärken der Praxis im Zusammenspiel mit Forschung, Ausbildung und Steuerung“ stattgefunden. 137 Teilnehmende sind gekommen.

Zum Programmablauf und zur Forenbeschreibung …
Zum Tagungsflyer …

Zum Nachlesen / Anschauen: (pdfs /ppt zum Download)

O-Töne „Die müssen schon den richtigen Nerv dafür haben“ – Kinder, Quereinsteiger*innen und Erzieher*innen zu Ausbildung und Beruf  – Eine Hörcollage von Barbara Leitner, Journalistin, Prozessbegleiterin & Coach, Berlin

Forum F2: Spielen ist nicht Spielerei – Ina Schenker, EHS Dresden

Forum F5: Familienwohl im Kontext öffentlicher Kindertagesbetreuung (…) – Kathleen Neher / Götz Schneiderat, EHS Dresden

Forum S1: Neue Wege gehen: Die Kita als Ausbildunbgsort weiterentwickeln – Sigrid Ebert, Berlin

Forum S2: Das LuPE-Unterrichtskonzept zu MINT an der Fachschule – Dr. Eva Born-Rauchenecker, DJI München

Forum S3: Auf dem Weg zur lebenslagensensiblen Kita – Annekatrin Lorenz / Andreas Wiere, EHS Dresden

Forum S5: Qualitätsentwicklung im Team mit Gewaltfreier Kommunikation – Barbara Leitner, Berlin

Forum S6: Historische Entwicklungslinien frühpädagogischer Fachkräfte – Prof. Dr. Diana Franke-Meyer, EvH RWL Bochum

BFT Bochum 2018

Die Bundesfachtagung 2018 hat mit rund 140 Teilnehmenden vom 28.-29.09.2018 in Bochum in Kooperation mit der EvH Bochum und dem Bundesverband der Familienzentren stattgefunden:

„Soziale Ungleichheit und Teilhabe: Familien fördern – Kinder stärken – Politik herausfordern“

Zum Nachlesen / Anschauen:
Rückschau der EvH Bochum zur gemeinsamen Bundesfachtagung
Film „Kinderarmut“ als Intro zur Tagung (entstanden im Zusatzkurs für Politik und Wirtschaft des Beethoven-Gymnasiums Berlin)
Grußwort der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey
Fachliche Einstimmung mit Gabriela Schäfer (Bürgermeisterin Stadt Bochum) / Dolf Mehring (Jugendamtsleiter Stadt Bochum): Die kommunale Präventionskette als umfassendes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von sozialer Ungleichheit und Kinderarmut
Vortrag von Prof. Dr. Benjamin Benz: „Soziale Ungleichheit und Teilhabe: Familien fördern – Kinder stärken – Politik herausfordern“
Zusammenfassung F 2 / S 2 durch Studierende
Auswertung F 2 / S 2 durch Studierende
Forum F 3 Robert Jurleta:
Sprache als Schlüssel zur Teilhabe
Auswertung F 3 durch Studierende
Forum F 4 Dr. Silke Karsunky / Peter Kraft:
Frühe Hilfen – konkret: Ansätze aus der Praxis_1
Frühe Hilfen – konkret: Ansätze aus der Praxis_2
Auswertung F 4 durch Studierende
Auswertung F 5 durch Studierende
Forum F 6 Prof. Dr. Kerstin Walther:
Soziale Ungleichheit und Kindergesundheit
Auswertung F 6 durch Studierende
Auswertung F 7 durch Studierende
Vortrag Prof. Dr. Bernhard Kalicki:
Die sozial-integrative Funktion der Kindertagesbetreuung. Erwartungen und Erfahrungen   aus   Sicht von Eltern und Fachkräften.     
Forum S 1 Prof. Dr. Dirk Nüsken / Christian Papies: Ungleiche Bedingungen des Aufwachsens. Hilfen zur Erziehung an der Schnittstelle zur Kita.
Forum S 2 Prof. Dr. Raimund Geene:
Familienarmut und familiäre Gesundheitsförderung – Potenziale und Grenzen der Prävention
Forum S 3 Prof. Dr. Holger Wunderlich:
Daten für Taten – Das Verhältnis von Empirie und politischen Entscheidungen
Auswertung S 3 durch Studierende
Auswertung S 4 durch Studierende
Forum S 5 Katrin Wolf / Prof. Dr. Yvonne Anders:
Präventionsketten auf dem Prüfstand – Erste Forschungsergebnisse aus dem Projekt BRISE
Auswertung S 5 durch Studierende
Forum S 6 Prof. Dr. Diana Franke-Meyer:
Chancengleichheit oder Sozialdisziplinierung? – Fröbels frühpädagogische Ideen und die christlichen Kleinkinderschulen

Veranstaltungsflyer mit Tagungsprogramm
Thesenpapiere zu den Foren
Zu den Themen unserer Tagung: Soziale Ungleichheit und Teilhabe

Fachkräfte in der sozialpädagogischen Praxis sehen sich jeden Tag mit diesen Herausforderungen konfrontiert. Soziale Ungleichheit, die die Teilhabe von Kindern an den gesellschaftlichen Möglichkeiten erschwert, ist eine Schande in einer reichen Gesellschaft. Daher müssen alle Anstrengungen unternommen werden, diese zu beseitigen, gerechte Verhältnisse herzustellen und die betroffenen Familien in allen Lebenslagen zu unterstützen.

In der Vergangenheit hat sich die Politik durchaus immer wieder bemüht, dieses Missverhältnis in unserer Gesellschaft zu korrigieren. Der aktuelle Armutsbericht der Bundesregierung zeigt jedoch, dass dies bisher noch nicht wirkungsvoll genug war. Aus der Sicht des pfv kann eine Änderung der Verhältnisse nur dann wirkungsvoll gelingen, wenn Politik, Wissenschaft und Praxis eng zusammenarbeiten.

Betroffene vor Ort gezielt fördern

Wissenschaft und Praxis müssen hierfür an die Politik verlässliche Daten, Fakten und Erkenntnisse liefern, damit diese entsprechende Maßnahmen einleiten und die Betroffenen vor Ort gezielt fördern und unterstützen kann.
Wissenschaftlich bereits hinlänglich belegt ist, dass soziale Benachteiligung viele Gesichter hat und auch die sozialpädagogischen Fachkräfte erfahren dies täglich in ihrer Arbeit. Armut und soziale Benachteiligung können von Herkunft und Sozialisation abhängig sein, vom Wohnort und den dort vorhandenen Lebens- und Arbeitsbedingungen, von familiären und sozialen Bedingungen oder auch vom Bildungs- und Gesundheitsstatus. Entsprechend den individuellen Voraussetzungen sollte auch die pädagogische Unterstützung und Hilfe möglichst passgenau erfolgen.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Flächendeckend gleiche Förderungsbedingungen bei ungleichen sozialen Lagen greifen da in der Regel zu kurz. Hilfe muss dort ansetzen, wo sie notwendig ist. Deshalb kommt der pädagogischen Praxis hier eine besondere Bedeutung zu.  Eine enge Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft und Praxis  auf gleicher Augenhöhe ist aus der Sicht des pfv unabdingbar.

Die Bundesfachtagung hat eine Plattform geboten, um sich über diese Verhältnisse, Möglichkeiten und Grenzen mit den Fachkräften aus den unterschiedlichen Bereichen auseinanderzusetzen und über wirkungsvolle(re) Alternativen nachzudenken.  Namhafte Referent*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis haben dazu ihre Expertise eingebracht.

BFT Bremen 2017

Bundesfachtagung vom 22.-23.09.2017 in Bremen
„Kreative Wege gehen – (Lebens-)Kunst im pädagogischen Alltag“

Unsere letzte Bundesfachtagung hat vom 22.-23.09.2017 zum Thema „Kreative Wege gehen – (Lebens-)Kunst im pädagogischen Alltag“ in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) mit rund 100 Teilnehmer*innen in der Kunsthalle Bremen stattgefunden.
Vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexer werdenden Welt können Kunst und Ästhetik in der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern vielfältige Zugänge und kreative Lösungsmöglichkeiten erschließen. Sie sprechen Emotionen an, eröffnen Möglichkeiten des Querdenkens, geben aber auch Anstöße zur Identitätsbildung und zum Gemeinschaftssinn.
In zweitägigen Workshops konnten unterschiedliche kreative Ausdrucksmöglichkeiten vertieft werden, u. a. Bildnerisches Gestalten, Bewegung, Storytelling.
Am ersten Tag standen praktisch-sinnliche Erfahrungen im Vordergrund, am zweiten ging es um Reflexion und den Transfer in die berufliche Praxis.

Zum Nachlesen:

„Wie Kinder Picasso sehen – Kunst in der Kita“ – ein Artikel der Nordsee-Zeitung vom 23.09.2017 zur pfv-Bundesfachtagung in der Kunsthalle Bremen

Vortrag Prof. Dr. Max Fuchs am Samstag, 23.09.17: „Lebenskunst – Die Komplexität einer sich verändernden Welt braucht Ästhetik und Kunst“

Veranstaltungsflyer mit Programm

Informationen zum Sing along mit Michael Betzner-Brandt
Informationen zu den Workshops:
Workshop 1 „Kreativität und Ästhetik – Bildnerisches Gestalten“ mit Brigitte Tüttelmann
Workshop 2 „Lebenskunst -Bewegungskunst – Kunst mit der Natur“ mit Eva Weißmann
Workshop 3 „Auf den Spuren Fröbels“ mit Margitta Rockstein
Workshop 4 „Reggio – Glück der Erkenntnis und Freude am Schönen“ mit Prof. Dr. Tassilo Knauf
Workshop 6 „Kunst erfahren mit allen Sinnen“ mit Hannah Damm
Workshop 7 „Storytellung – Spielen, Erzählen, Phantasieren“ mit Prof. Dr. Johannes Merkel

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BFT Freiburg 2016

Bundesfachtagung 2016 in Freiburg

Freiburger Erklärung des pfv und des Bundesverbands für Kindertagespflege vom 24.09.2016

Unsere letztjährige Bundesfachtagung mit dem Thema „Lebens(t)räume schaffen im interkulturellen Dialog“ hat vom 23. – 24.09.2016 in der Evangelischen Hochschule Freiburg (EH Freiburg) als Kooperationsveranstaltung gemeinsam mit dem BVKTP und der EH Freiburg mit rund 140 Teilnehmenden stattgefunden.

Flyer mit Tagungsprogramm

Trailer zum neuen Videofilm des AV1 Pädagogik-Filme-Verlags:
Kinder mit Fluchterfahrung in der Kindertagesbetreuung
https://www.av1-shop.de/

Lebens(t)räume hat jede(r) – mehr oder weniger konkret. Träume regen an, sich auf den Weg zu machen, die eigene Zukunft und den eigenen Lebensraum zu gestalten. Ausschlaggebend können ganz alltägliche Situationen sein, wie z.B. Freunde zu finden, oder  schwerwiegende Entscheidungen wie die bisherige Heimat zu verlassen auf der Suche nach einem Ort, der mehr Sicherheit und Zukunftschancen verspricht. Raum, Traum und Realität müssen zueinander finden, sich ergänzen.
Auch in der Kindertageseinrichtung und in der Kindertagespflege trifft sich die Welt: Menschen, Groß und Klein, aus verschiedenen Lebensumständen, Regionen und Kulturen kommen hier zusammen. Die Vielfalt der unterschiedlichen Lebensentwürfe, Träume, Wünsche und Vorstellungen von Kindern, Eltern und Fachkräften müssen sich einen gemeinsamen Raum mit allen teilen oder diesen vielleicht erst schaffen.
Welche Vorstellungen, Erwartungen und Wünsche haben die Kinder, die Eltern – und auch die Fachkräfte?
Welche Haltungen, Konzepte und Kulturen sind der Ausgangspunkt und das Ziel der Verständigung?
Welche Chancen kann der Lebensraum eröffnen und welche Grenze die Lebensträume einschränken?

In Vorträgen, Fokus- und Dialogrunden wurden die verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Mit Vorträgen zum aktuellen Forschungsstand wurde in die Thematik eingeführt und der Bezug zur pädagogischen Praxis hergestellt.

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BFT Erfurt 2015

Bundesfachtagung 2015 in Erfurt

Download Tagungsprogramm/Ausschreibung: Veranstaltungsflyer
Download Informationen: Vorprogramm zur Tagung / Einrichtungsbesuche

Videofilm des AV1 Pädagogikfilme-Verlags: Dokumentation der Bundesfachtagung in Erfurt
https://www.av1-shop.de/

„Pädagogische Lebenswelten älterer Kinder – zwischen Anspruch und Wirklichkeit“

– dieses Motto war die thematische Grundlage für die Bundesfachtagung 2015, die wir vom 25. – 26. September gemeinsam mit der Fachhochschule und der Universität Erfurt durchgeführt haben. Im Zentrum der differenzierten Auseinandersetzung standen die Interessen und Bedürfnisse älterer Kinder sowie die Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung und Förderung in unterschiedlichen Lebensbereichen.

Sind es doch vor allem diese Bedingungen des Aufwachsens, die darüber entscheiden, wie gut Kinder sich entwickeln und ihre Bedürfnisse befriedigen können. Sie zu reflektieren und Konsequenzen für die optimale Begleitung, Unterstützung und Anregung älterer Kinder zu ziehen, war der Anspruch dieser Tagung, bei der z. B. folgenden Fragen nachgegangen wurde:

  • Was brauchen ältere Kinder?
  • Welche Einrichtungen und Unterstützungsformen stehen ihnen zur Verfügung? Gibt es noch Horte?
  • Was hat sich durch die Ganztagsschule für große Kinder verändert?
  • Ist das Fachpersonal ausreichend qualifiziert?
  • Passen die derzeitigen strukturellen Rahmenbedingungen zu den Bedürfnissen und Interessen von älteren Kindern?
  • Wie sind die Übergänge zwischen Kindergarten und Schule und wie ist der Tagesablauf zwischen schulischen Angeboten und Freizeit gestaltet?

Unsere besondere Aufmerksamkeit galt dabei den spezifischen Bedingungen von Flüchtlingskindern. Analog zum Motto einer UNICEF-Studie „In erster Linie Kinder“ sollte das einzelne Kind mit seinen Bedürfnissen und seinen Rechten im Mittelpunkt stehen und erst in zweiter Linie die Flucht- und Aufenthaltssituation.
Die Tagung wurde – wie in jedem Jahr – durch ein interessantes fachliches und kulturelles Rahmenprogramm ergänzt.

Weiterführende Informationen zum Thema können Sie hier lesen: Positionspapier der AGJ und Pressemitteilung Verband Binationaler