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21.10.2026 – Der Pestalozzi-Fröbel-Verband warnt anlässlich des Beschlusses des Bundesrats vom 16. Oktober 2026 (DS 505/26 B) in seiner Stellungnahme an Mitglieder des Bundesrates vor einer Absenkung fachlich begründeter Qualitätsstandards im geplanten Gesetz.
Der Pestalozzi-Fröbel-Verband (pfv) begrüßt das Ziel des SCQEG, die Qualität der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung bundesweit weiterzuentwickeln und die Bildungschancen aller Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu verbessern. Der Beschluss des Bundesrats vom 16.Oktober 2026 (DS 505/26 B) macht deutlich, dass die Finanzierung und die Umsetzung neuer Anforderungen in den Ländern und Kommunen geklärt werden müssen.
Diese Herausforderungen rechtfertigen jedoch keine Absenkung fachlich begründeter Qualitätsstandards. Insofern appelliert der pfv an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages an den Formulierungen des Regierungsentwurfs festzuhalten und damit
- verbindliche bundesweite Mindeststandards für die Fachberatung,
- die personelle Ausstattung zur Umsetzung und Feststellung des Sprach- und Entwicklungsstands der Kinder sowie
- der personellen Ausstattung für Kitas mit Kindern in besonderen Lebenslagen zu regeln.
